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23.-26
Juli 2026
Die Finals 2026: Deutsche Meisterschaften/Bogen
für Mixed-Teams u. Mannschaften
Qualifiziert
haben sich Florence und Peter mit ihren letztjährigen Ergebnissen von
der NSSV-Landesmeisterschaft. Ihr, zugegeben, ziemlich ambitioniertes Ziel
in Hannover war es, sich im Feld der insgesamt 30 Zweierteams für das ⅛-Finale
zu qualifizieren, also es unter die besten 16 Teams zu schaffen. Dazu mussten beide
am Donnerstagvormittag je 2x36 Pfeile in der Qualifikation
absolvieren. Bei gerade mal 14°C und böigem Wind waren die Bedingungen
auf dem weitläufigen Schützenplatz ziemlich unangenehm. Florence hasst
Kälte und war unter diesen Bedingungen mit ihren 582 Gesamtringen (297
R.+ 285 R.) zufrieden. Peter hingegen hatte vor allem im ersten
Durchgang Probleme mit dem Wind und zweifelte, ob seine 560
Gesamtringe (275 R. +285 R.) das Erreichen der Finalrunde gefährden.
Aber schließlich reichten die 1142 Ringe der Beiden sogar zu Rang 12.
Im ⅛-Finale war das Team vom Kölner Club für Bogensport 1 der Gegner.
Die hatten in der Qualifikation mit 1163 Ringen das fünftbeste
Ergebnis erzielt. Unser Team hatte im Training einige Male den
zeitlichen Ablauf trainiert, denn in den Finalsätzen, in denen jedes
Team 4 Pfeile schießt, haben die Schützen für ihre beiden Pfeile nur
je 40 Sekunden Zeit. Da bleibt also keine Zeit, um bei einer
plötzlichen Windböe nochmal kurz abzusetzen. Und dann kommt ja noch
die nervliche Belastung hinzu. Aber diese ungewohnte Herausforderung
meisterten Florence und Peter überraschend cool.
Über die Satzresultate 28:23, 21:31, 35:30 und 28:35 schenkten sich
beide Teams bis zum Stand von 4:4 nichts. Also musste das Stechen
entscheiden. Hier schießen beide Teammitglieder nur je einen Pfeil,
haben dafür aber auch nur insgesamt 40 Sekunden Zeit. Das kann also
auch schon mal richtig knapp werden. Diesen Rhythmus im Stechen hatte
die Beiden vorher leider nicht trainiert. So passierte es, dass Peter,
der ja bekannter Weise für seinen Endzug schon mal etwas länger
braucht, die Zeit ausging und er seinen Pfeil nicht vor dem
Signal lösen konnte, dieser somit nicht zählte und die Kölner dieses
Shoot-Off mit 13:8 für sich entscheiden konnten. Das war dann leider
das Aus. Aber unsere beiden ehrgeizigen Recurveschützen waren nicht allzu betrübt,
denn sie hatten sich mehr als achtbar geschlagen und waren, wie sich
im Verlaufe der weiteren Finalrunden herausstellte, dem späteren
Deutschen Meister unterlegen. Beide waren sich einig, dass es eine
tolle Erfahrung und ein gutes Beispiel dafür war, dass man mitunter
viel mehr im Stande ist zu leisten, als man vorher geglaubt hat.

Geholfen hat bestimmt auch, dass unser Ehrenmitgliedspaar Heidi
und Helmut Ganswindt vor Ort war und kräftig die Daumen gedrückt hat.
Danke ihr Zwei!!
Florence war ausserdem noch am Samstag mit dem Pink-Lady-Damenteam des
BSC Wendisch-Evern am Start, hatte dabei viel Spaß, erreichte mit
diesem aber leider nicht die Finalrunde.

Und auch Christoph Eberl (Bild unten, Zweiter v. re.) trat am Samstag in Hannover mit dem
Herren-Blankbogenteam des
SC Wietzenbruch
an. Sie verpassten im Bronzefinale im Stechen hauchdünn eine Medaille.

Alle Qualikitaionsergebnisse, Finalpaarungen und sogar
Schusszettel findet ihr unter diesem Link von
Bogenfax

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